Mein persönlicher Weg mit Gott

Mein Weg mit Gott war kein gerader Weg. Es war ein Weg durch Fragen, durch Suche, durch Dunkelheit – und schließlich durch Licht.


Schon früh in meinem Leben hatte ich eine tiefe Sehnsucht nach Wahrheit, nach Heilung und nach Antworten. Ich suchte in vielen Bereichen nach Orientierung. Darunter waren esoterische Praktiken wie Hexerei, Tarot und verschiedene spirituelle Energien. Ich bekam sogar eine Einweihung, von der ich glaubte, sie käme aus der geistigen Welt.


Immer wieder dachte ich: Jetzt habe ich es gefunden. Doch kurze Zeit später kam wieder etwas Neues dazu. Nichts davon brachte echten Frieden. Nichts davon war wirklich die Wahrheit.


Mit der Zeit merkte ich, dass viele dieser Dinge wie ein Zauber mit doppeltem Boden waren. Hinter der scheinbaren Spiritualität verbarg sich eine Dunkelheit, die sich langsam in meinem Leben ausbreitete. Innerlich wurde es immer schwerer. Ich fühlte mich leer, rastlos und fremd in dieser Welt.


Es gab sogar Zeiten, in denen ich so verzweifelt war, dass ich darüber nachdachte, mein Leben zu beenden. Das war für mich selbst erschreckend, denn eigentlich war ich immer ein Mensch gewesen, der sagte, er könnte so etwas seiner Familie niemals antun. Und doch war dieser Kampf real.


Trotz allem blieb tief in mir eine leise Stimme:

„Das kann noch nicht alles sein.“


Ich spürte, dass ich nicht länger Lügen und Täuschungen folgen wollte. Wenn es Wahrheit gibt, dann wollte ich das Allerhöchste, die Quelle selbst, das Wirkliche.


Und dann kam Jesus in mein Leben.


Am Anfang verstand ich vieles noch nicht. Doch immer wieder bekam ich Hinweise und Zeichen, die mich zu ihm führten. Einige Zeit später begann ich, in der Bibel zu lesen. Dort entdeckte ich, wer Jesus wirklich ist: das Licht der Welt, die Quelle des Lebens, der Anfang und das Ende – Alpha und Omega.


Nach und nach öffneten sich meine Augen. Jesus begann, an meinem Herzen zu arbeiten. Und schließlich kam der Moment, in dem ich eine Entscheidung traf: Ich setzte alles auf eine Karte und übergab ihm mein Leben. Ich lud ihn ein, in mein Herz zu kommen.

In diesem Moment begann etwas Neues

Durch Jesus fand ich ein Zuhause bei Gott. Gott wurde für mich nicht mehr nur eine entfernte Idee – er wurde mein Vater. Jesus hat das getan, was ich selbst nie schaffen konnte und was auch all die esoterischen Systeme und Lehrer nicht konnten.


Er hat mich herausgeführt.

Er hat mich geheilt.

Er hat mir ein neues Leben geschenkt.


Dort, wo vorher Dunkelheit war, wurde es wieder hell. Und mein Herz durfte zum ersten Mal eine Liebe kennenlernen, die ich kaum beschreiben kann – eine Liebe, die mein Verstehen bis heute übersteigt.


Auch wenn mein Weg mit Gott weiterhin durch Höhen und Tiefen geht, weiß ich heute: Er lässt mich nicht los.


In den letzten Jahren gab es erneut Zeiten des inneren Kampfes. Tage, an denen Gedanken schwer waren und selbst der nächste Schritt unsicher erschien. Doch auch dort war Gott da. Leise. Treu. Tragend.


In diesen Phasen habe ich einen Weg gefunden, meine Erfahrungen auszudrücken. Musik und Schreiben wurden für mich zu einer Form des Gebets. Unter dem Projekt Chris777Music entstehen Lieder, die oft aus genau solchen Momenten heraus geboren werden – ehrlich, roh und voller Hoffnung.


Auch dieser Blog Jesusherz ist für mich ein Ort geworden, an dem ich teilen kann, was Gott in meinem Leben tut. Nicht, weil mein Weg im Mittelpunkt stehen soll, sondern weil ich glaube, dass Gottes Licht stärker ist als jede Dunkelheit.


Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich, wie Gott mich Schritt für Schritt geführt hat.


Er ist die Quelle meines Lebens.

In seinem Licht bin ich gehalten.

In seiner Liebe geheilt.

In seiner Wahrheit erkannt.


Alles, was ich heute bin, verdanke ich Jesus.

Ihm gehört jede Ehre.


Gott ist Liebe.

Jesusherz

Das Evangelium im Evangelium
 
Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
 
Johannes-Evangelium 3,16